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Das Weingut von Herta und Gerhard Gschweicher hat sich seit dem Jahr 2000, in dem sie den Sieg beim Falstaff Grüner Veltliner Grand Prix errungen haben, kontinuierlich weiterentwickelt. Seither verging kein Jahr ohne Auszeichnungen und Erfolge. Besonders mit der österreichischen Leitsorte, die hier 70% der Rebfläche für sich beansprucht, konnte der Röschitzer Betrieb, der sich ausschließlich auf Weißweine spezialisiert hat, immer wieder auf sich aufmerksam machen. Die Urgesteins- und Lössböden am Manhartsberg lassen jährlich sechs verschiedene Grüne Veltliner zu. Zwei davon sind klassisch ausgebaute, fruchtbetonte Sortenvertreter, die unter der Bezeichnung Urkristall bzw. Weinviertel DAC vermarktet werden und als herkunftstypische Weine jeden Weinfreund erfreuen. Bei beiden Lagenweinen Galgenberg und Kellerberg, kommen Trauben von mindestens 50 jährigen Rebstöcken zum Einsatz. Das Beste von allen Lagen findet sich im Grünen Veltliner Weinviertel DAC RESERVE wieder, einem kräftigen Veltliner mit großem Entwicklungspotential. Beim Premiumwein des Hauses, dem Primary Rocks vom Reipersberg sind es sogar 78 jährige Rebstöcke, die auf kargem Urgesteinsboden stehen. Ein langlebiger kräftiger Veltliner mit gewaltiger Mineralik. Gerhard Gschweicher, der neben seiner Tätigkeit als Kellermeister im eigenen Betrieb auch als Landwirtschaftslehrer der Jugend in Hollabrunn sein Wissen vermittelt, sieht das so: »Alte Rebstöcke bringen mehr Feingliedrigkeit und Mineralität in den Wein und wie beim Menschen die Erfahrung mit zunehmendem Alter steigt, so steigert sich auch die Qualität der Trauben bei älteren Weingärten.« Seine Frau Herta, die die Seele des Familienbetriebs ist und für Verkauf und Weingärten verantwortlich ist, kann das nur bestätigen. »Wenn man im Herbst am Reipersberg erntet, bringt man nicht einfach nur Trauben für den Keller ein. Man erntet sozusagen auch das Lob für die Arbeit, die man besonders den alten Rebstöcken das ganze Jahr über angedeihen lässt« Riesling, Sauvignon Blanc und Grauer Burgunder lieben das Röschitzer Terroir. Auf Herbizide im Weingarten wird verzichtet. Die blühenden Begrünungspflanzen Erbse und Ringelblume erfreuen Insekten und den Rebstock. 2008 wird das Weingut zum „Weinviertel PLUS Leitbetrieb“ zertifiziert. Höchste Ansprüche an Produkt, Produktion, Abwicklung und Vermarktung sind die Anforderungen von WEINVIERTEL PLUS, dem ersten umfassenden und speziell an den Winzerbetrieb angepassten Qualitätsmanagementsystem in Österreich. Mit ihren drei Kindern ist auch schon für die Betriebsnachfolge gesorgt. Bernhard ist Student an der BOKU in Wien und absolvierte einen Praxisaufenthalt in Neuseeland. Auch bei Hannes Hirsch konnte der junge Mann schon einiges für das eigene Weingut an Erfahrungen sammeln. Tochter Kathrin studiert Internationale Betriebswirtschaft und absolvierte ihr Auslandssemester in Bordeaux. Julia studiert Ernährungspädagogik und ist Jungsommelière. Anbaufläche: 11 ha |
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